Radfahren im Treeneland ist auch auf Routen abseits von Straßen möglich
Ein Gruppenausflug an den Sankelmarker See
Ein Teil des großen Ochsenwegs führt durch das Treeneland
Ein kleiner Hingucker in der Mitte des Kreisverkehrs vor Tarp

Radtour „Luusangeln“

Luusangeln – sandiger Boden und landschaftliche Schönheit.
Man sollte sich nicht von dem Motto der Tour abschrecken lassen: “Luusangeln“, abgeleitet vom Schimpfwort „lausiges Angeln“, ist der westliche Teil Angelns mit einer zwar weit schlechteren Bodenqualität (daher auch ein eher wenig schmückender Name), aber einer umso vielfältigeren landschaftlichen Schönheit.

Am Übergang von der sanft hügeligen Endmoränenlandschaft im Osten zur flachen Geest im Westen eröffnen sich entlang der für die Landschaft typischen „Knicks“ immer wieder herrliche Ausblicke über Wiesen und Felder. Die 28 km lange Tour führt über asphaltierte Nebenstrecken und wenig befahrenen Straßen.

Knick
- werden Wallhecken bzw. Över genannt, die Felder einfrieden. Die mit Gehölzen bepflanzten Knicks sind ein wichtiger Lebensraum für viele Tiere.

Das gibt es hier zu entdecken

Radfahren und Natur pur

Auf die Radfahrer warten im Treeneland besondere Highlights: neben reizvollen Rundtouren verlaufen Teilstrecken des historischen Ochsenweges und des geschichtsträchtigen Stapelholmer Weges durch die Region - beste Voraussetzungen, um Land und Leute und die Schönheiten der Landschaft auf einer Radtour zu entdecken.

Sankelmarker See

56 ha – ein Paradies für zahlreiche Tierarten! Mit Glück kann man sogar einen Eisvogel entdecken.

Naturidylle pur findet man am Sankelmarker See, den man in 90 Minuten umwandern kann.

Akademiezentrum Sankelmark

Wunderschön im Wald am Nordufer des Sankelmarker Sees liegt das Akademiezentrum Sankelmark. Mit drei Akademien unter einem Dach genießt das Zentrum weit über die Grenzen des Landes Schleswig-Holstein großes Ansehen. Ein abwechslungsreiches Angebot an Seminaren und Veranstaltungen werden den Interessierten geboten.
Ein Café mit herrlichem Ausblick lädt bei hausgemachtem Kuchen zum Verweilen ein.

Aussichtsplattform

Aussichtsplattformen am Sankelmarker See, in den Fröruper Bergen und im Treenetal in Tarp bieten einen fantastischen Blick über die Region.

Arnkielpark

70 m ist das Großsteingrab lang
- es stammt aus der Jungsteinzeit (etwa 3.500 v. Chr.) und wurde komplett wieder aufgebaut.


Auf geschichtlichen Pfaden kann im Arnkielpark, dem größten rekonstruierten Großsteingrab von Nordeuropa, gewandert werden. Sieben Steingräber warten auf die Erforschung. Der archäologisch-landeskundliche Park gibt in einem großzügigen Infopavillon auf zahlreichen mehrsprachigen Tafeln viele spannende Eindrücke aus der Vergangenheit und der Gegenwart wieder.


www.arnkiel-park.de/

Denkmäler

6. Februar
- jedes Jahr findet zum Gedenken der Oeverseemarsch statt


Im Februar 1864 kam es am Sankelmarker See zu einem Rückzugsgefecht zwischen der dänischen Armee und den Preußischen und Österreichischen Truppen. Es gab beiderseits viele Gefallene und Verwundete. Zum Gedenken wurden drei Denkmäler errichtet. Der Historische Krug in Oeversee wurde damals als Lazarett genutzt. Die Gaststube gleicht einem Museum, da Bilder, Waffen, Helme eindrucksvolle Zeugnisse des damaligen Geschehens sind.


TIPP:
Für weitere, interessante Infos über die deutsch-dänische Geschichte empfehlen wir einen Besuch in der Idstedt-Gedächtnishalle oder im Danewerkmuseum bei Schleswig.

Kirchen

Aus dem 12. Jahrhundert
- beide Kirchen lagen schon damals an wichtigen Fern-/Pilgerwegen


Rast, Ruhe und Schutz finden - die alte St. Georg Kirche in Oeversee diente ehemals als Wehrkirche. Am Turm befinden sich heute noch die Schießscharten. Aber auch der Altar und die Gewölbemalereien sind sehenswert. Die St.-Petri-Kirche in Sieverstedt, erbaut um das Jahr 1100 im romanischen Baustil aus Feldsteinen, ist eine der ältesten Kirchen der Landschaft Angeln. Auch in dieser Kirche gibt es viel zu entdecken.

Mit freundlicher Unterstützung:

Dieses Vorhaben wurde gefördert auf Initiative des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein und aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Die Umsetzung erfolgt mit Unterstützung der AktivRegion Eider-Treene-Sorge.